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„Aber ihr verdient ja Geld mit mir“ – ist eine der häufigsten Sätze, die uns begegnen. Dicht gefolgt von:

  • Umsonst ist der Tod
  • Keiner macht etwas gratis
  • Irgendwas wollen die immer
  • Niemand hilft dir umsonst
  • Am Ende verdienen sie trotzdem mit dir.

Wir finden diese Sätze mega spannend, erstaunlich und erschreckend zugleich. Wenn wir nur einmal von Bernd ausgehen: Er hat eine klassische Banklehre abgeschlossen, anschließend Weiterbildungen absolviert, insgesamt 30 Jahre Berufserfahrung, war Leiter des Wertpapiergeschäfts und zuletzt noch Prokurist seiner Bank. Also da steckt richtig richtig Know-How dahinter!

Gut. Wir verstehen das schon ein bisschen. Daniela vergleicht das immer gerne mit ihrer früheren Tätigkeit als Stilberaterin. Der Verkäuferin in der Boutique wird weniger vertraut, denn die – so unterstellt man ihr – würde ja alles verkaufen, damit sie 1. ihre Provision bekommt und 2. ihre Umsatzziele erreicht. Daniela selbst wurde als Stilberaterin allerdings stundenweise dafür bezahlt, als Personal Shopperin Kundinnen zum Einkaufen zu begleiten, damit die böse Verkäuferin nicht wieder etwas andreht, das am Ende nur im Schrank hängt, obwohl es doch „sooo schön“ an mir ausgesehen hat. Ja, da ist natürlich was dran. Man unterscheidet somit zwischen Verkäuferin und Beraterin. Und klar, Klischees kommen nicht von ungefähr und so hat auch die Finanzbranche damit zu kämpfen.

Würde das Kleid, zu dem einem die Verkäuferin geraten hat, 100% passen, wäre es egal, ob sie dafür Provision bekommen hat, nicht wahr?

Eure Angst und Sorge besteht also nicht darin, dass ihr etwas verkauft bekommt, sondern dass man euch etwas anpreist, das in Wirklichkeit nicht das Beste für euch ist, richtig? Und dazu kommt die große Sorge, dass man es am Ende nicht einmal merkt, dass es nicht rückgängig zu machen ist und dass man jede Menge Geld dabei verliert.

Wir verstehen diese Sorgen sehr gut, allen voran Daniela, die völlig branchenfremd die gleichen Vorurteile hatte – ehe sie das System kennengelernt hat, das sie aus ihrer Kundensicht völlig überzeugt hat. (Im Video könnt ihr sehen, dass sie diejenige war, die zuerst mega begeistert war). 😉

Ok, das löst aber deine Einstellung noch nicht bezüglich der Problematik aus der Überschrift.

Wenn also die wahre Sorge die ist, dass „die Finanzfuzzis“ Geld an Produkten verdienen, die nicht zu euch passen, stimmen wir euch voll und ganz zu! Das geht gar nicht! Der Typ hat euch nämlich gefälligst so zu beraten, dass ihr die richtigen Entscheidungen treffen könnt. Was ihr dazu wissen müsst, teilen wir euch in einem separaten Beitrag mit.

Wenn es allerdings so ist, dass ihr immer noch der Meinung seid, der Finanzberater dürfe gar nichts verdienen, dann fragen wir euch jetzt mal ganz höflich, welche Drogen ihr heute Morgen genommen habt. 😉 Ok anders ausgedrückt: Welche Einstellung habt ihr zum Thema Geld? Was ist Geld für euch?

Wir erklären euch mal, was Geld für uns ist. Geld, bzw. der Geldwert ist für uns:

  • Tauschmittel
  • Energie
  • Freiheit
  • Wertschätzung
  • Gesundheit
  • Spaß
  • Lebensfreude
  • Sicherheit
  • ….

Die Liste ließe sich fast beliebig verlängern. Und ja, Geld ist auch Gesundheit. Das weiß jeder Kassenpatient, der Probleme mit seinen Zähnen hat! Geld ist allen voran ein Tauschmittel für eine Gegenleistung. Die Gegenleistung besteht in körperlicher Arbeit und/oder geistiger Arbeit. Das Geld zum Bezahlen hat man selbst durch seine eigene körperliche Arbeit und oder geistige Arbeit verdient. Manchmal hat man es auch „nur“ geerbt. Dann haben eben Eltern und Großeltern entsprechend dafür gearbeitet.

Was haben wir und unsere Eltern also getan?

Wir haben unsere Lebenszeit (=Ressource) verknüpft mit körperlicher/geistiger Arbeit (=Ressource), um einen Mehrwert zu schaffen in welcher Form auch immer. Dafür hat man als, wir nennen es „Geste der Wertschätzung“, Geld erhalten.

Die Frage ist jetzt: Wertschätzt Du andere Menschen, wenn sie sich dir widmen? Wenn sie ihre Lebenszeit dafür aufbringen, dir einen MEHRWERT zu schaffen? Bist Du bereit zu honorieren, wenn andere dir Gutes tun oder nimmst Du lieber nur und gibst nur selten oder wenn nur unfreiwillig auch zurück?

Und jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter:

Geld zu nehmen hat auch etwas mit Selbstliebe zu tun. Kannst Du vielleicht nicht gern annehmen und hast deshalb ein Störgefühl, wenn andere das können? Schaffst Du es deshalb nicht, finanziell endlich einmal da zu stehen, wo du dich gerne sehen würdest, weil Du in Wirklichkeit nicht annehmen kannst? Gerne kannst Du uns deine Meinung dazu und auch deine Erfahrungen in die Kommentarfunktion schreiben.